Reisebericht #2

Am nächsten Morgen machten wir uns im dichten Verkehr der Rush Hour auf den Weg nach Kayole. Schon auf den ersten Metern in den Straßen Nairobis kamen viele Erinnerungen vom letzten Besuch zurück. In der Luft lag der bekannte Geruch – eine Mischung aus altem Müll und Staub, während das muntere Treiben und das Rufen einiger Straßenhändler und Matatu-Fahrer von vielen Motorengeräuschen begleitet wurde. Je tiefer wir in die ärmen Gegenden der Stadt kamen, desto mehr wurden wir begutachtet. Umso verständlicher waren die Blicke, als wir auf unserer ganzen Fahrt nach Kayole keinen einzigen weißen Menschen sehen konnten. Im Ortskern von Kayole holte uns Solomon ab und nach einer herzlichen Begrüßung machten wir uns auf den Weg Richtung unserer Schule. Nach insgesamt einer Stunde kamen wir schließlich vor dem lila gestrichenen Eisentor unserer Schule an. Von drinnen hörten wir schon aufgeregte Kinder rufen: „They’re comBildschirmfoto 2020-03-07 um 20.44.58ing, they’re coming!“ Wir wurden sehr stürmisch, fröhlich und laut mit vielen Umarmungen empfangen – nur einige der Jüngeren Kinder, die noch nie einen weißen Menschen gesehen hatten, waren zunächst zurückhaltend und beobachteten uns aus sicherer Entfe20200224_162537rnung. Ich hatte fast vergessen, wie besonders glatte Haare für unsere Lovely Ones sind, so dass ich viele kleine, nicht immer ganz saubere, Hände auf meinem Kopf spüren konnte. Unser erster Tag bei den Lovely Ones war ein wunderschönes, herzliches Wiedersehen, voll Lachen, Singen, Spielen .

… stay tuned …

 

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