Die „B’s“

Heute möchte ich euch die „B’s“ vorstellen.

Das sind Brian, Bradley, Blessing und Bright.

Diese vier wundervollen Geschwister sind seit zweieinhalb Jahren in unserer Schule und haben bereits jetzt eine bewegende Lebensgeschichte hinter sich. Vor drei Jahren musste die Familie aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen in ihrem Landesteil aus der Demokratischen Republik Kongo flüchten. Die Eltern ließen ihre Heimat und ihre Arbeit als Geschäftsmann und Bankerin zurück und hofften auf ein sicheres Leben und einen Neuanfang in Nairobi. Durch die Perspektivlosigkeit als Geflüchtete begann der Vater zu trinken und verließ schließlich seine Familie, so dass die Mutter der „B’s“ ganz auf sich allein gestellt war. So lernten sie schließlich Solomon kennen, der die Kinder einlud, zu unseren Lovely Ones zu kommen. Voller Dankbarkeit besuchen die „B’s“ seit dem jeden Tag unsere Schule, auch wenn sich die Mutter der Kinder manchmal schämt, dass sie nichts zum Schulbesuch ihrer Kinder, wie in Afrika üblich, beitragen kann.

Letzte Woche besuchte Solomon die Familie zu Hause und die Mutter der „B’s“ erzählte, dass sie hörte wie eines ihrer Kinder zu einem anderen sagte, dass er mal so werden will wie Solomon, wenn er groß ist.

Diese wunderbaren Geschichten und Rückmeldungen, die unserem Team vor Ort viel Kraft und Motivation geben, macht ihr, jeder einzelne Spender, durch eure Großzügigkeit möglich.

Vielen Dank dafür.

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PP2 graduation day

Wenn du als Fünfjähriger in Kenia das Glück hast, eine Schule zu besuchen, dann gehst du in die PP2 – das ist die pre-primary class 2 – in etwa vergleichbar mit unserer Vorschule im Kindergarten. Letzte Woche haben unsere fünf Vorschüler ihre pp2 abgeschlossen und wir haben ihren ‚graduation day‘ gefeiert.

Mit kleinen Reden von älteren Mitschülern und unseres Direktors Solomon, Urkunden, einer leckeren Torte und einem Festessen wertschätzen wir unsere Jüngsten und sorgten im Beisein der Eltern für funkelnde Kinderaugen. Wir sind sehr stolz.

Herzlichste Glückwünsche und alles Liebe für unsere PP2-Kids: Joseph, Patience, Angel, John & Samuel.

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Schon 1 Jahr her!

Genau heute vor einem Jahr, kurz bevor sich der Alltag durch die Corona-Pandemie in fast allen Teilen der Welt drastisch änderte, haben wir unsere Lovely Ones das letzte Mal besucht. Damals dachten wir noch nicht an Kontaktbeschränkungen und Abstandhalten und so ist diese wunderschöne Foto entstanden. Wer genau hinsieht, entdeckt meinen blassen Arm inmitten fröhlicher und ausgelassener Kinder – unsere Lovely Ones. Wir sind voller Zuversicht, dass wir alle gemeinsam diese weltweite Herausforderung erfolgreich meistern und uns eines Tages wieder in die Arme schließen können.

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Spaß in der Schule

Nach der langen coronabedingten Schulschließung bis Anfang 2021 gibt es jetzt wieder schöne Neuigkeiten von unseren Lovely Ones. Durch unsere Investitionen in Handwaschstationen und Desinfektionsmittel können unsere Schülerinnen und Schüler jetzt wieder unbeschwert ihren Schulalltag genießen und neben dem Lernen in den Klassenzimmern vor allem auch Spaß auf unserem Pausenhof haben. Wir sind sehr glücklich über Eure anhaltende Unterstützung und bekommen viele dankbare Rückmeldungen und fröhliche Nachrichten aus Nairobi.

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Weihnachtsgeschenke

Vor einigen Tagen hatten wir die Idee unseren Lovely Ones zum Weihnachtsfest eine besondere Freude zu machen. Da unsere Schülerinnen und Schüler der meisten Klassen immer noch nicht zur Schule kommen dürfen, wollten wir die Weihnachtsfreude nach Hause zu unseren Lovely Ones tragen. Solomon hat uns berichtet, dass aufgrund der schwierigen Situationen in den Familien ohne Arbeit und daher auch ohne Verdienst, die Feiertage dieses Jahr ganz anders aussehen werden. Unser Direktor hatte die großartige Idee, auch den Familien direkt zu helfen und die Zutaten für ein Weihnachtsessen zur Verfügung zu stellen.

Solomon kaufte jede Menge Mehl, Zucker, Maismehl, Öl und auch Getränke und lud die Familien ein, die Lebensmittel, die uns mit einem Karren zu Schule geliefert wurden, dort abzuholen.

Für die Kinder gab es kleine Geschenke, wie Jojos, Spielzeugautos oder Seifenblasen. Auch unsere Mitarbeiter wollten wir beschenken, so dass alle Lehrer im Dezember ein doppeltes Gehalt als Weihnachtsbonus bekamen. Die Freude bei den Kindern, ihren Eltern und auch bei unseren Mitarbeitern war grenzenlos und ich habe 1000 Dankeschöns bekommen, die ich hier gerne weitergeben möchte.

Vielen vielen herzlichen Dank an alle treuen Spender und auch an alle Weihnachtsspender – ohne Euch wären diese wunderbaren Aktionen einfach nicht möglich.

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Helfen – so ganz nebenbei

Pünktlich zu den Weihnachtseinkäufen kannst Du unsere Lovely Ones jetzt einfach so ganz nebenbei noch mehr unterstützen – und das alles völlig kostenlos.

Natürlich versuchen wir so viele Dinge wie möglich im Einzelhandel vor Ort zu besorgen, um unsere Region zu unterstützen – wenn wir jedoch bei amazon.de einkaufen, können wir nun noch etwas Gutes tun.

Seit heute sind wir als Organisation offiziell bei amazon.smile registriert. Wenn du über die amazon.smile Seite unter folgendem Link einkaufst  https://smile.amazon.de/ch/143-218-90769, werden automatisch 0,5 % deiner Einkaufssumme von amazon an unsere Lovely Ones gespendet. Das tut Jeff Bezos sicher nicht weh und ist für uns einfach eine schöne Möglichkeit unsere Schule noch etwas mehr zu unterstützen. Dafür müsstest Du in Zukunft nicht mehr über amazon.de, sondern über die smile.amazon.de Seite einkaufen – bis auf die Charityfunktion sind diese Seiten identisch. Über den obengenannten Link kommst Du direkt auf die Startseite, mit der Du uns unterstützen kannst.

Vielen Dank für Eure Unterstützung und vorweihnachtliche Grüße aus dem Lovely Ones Headquarter

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Endlich – unsere Schule macht wieder auf.

Seit einer Woche durften wir unsere Schule wieder ein klein wenig öffnen und zumindest unsere 4. Klässler konnten in den Unterricht zurückkehren. Nach nun über 6 Monaten ohne schulische Bildung für unsere Lovely Ones freuen wir uns sehr über diesen ersten Schritt der Schulöffnung, der mit den Abschluss- und Übergangsklassen beginnt.

Da auch in Kenia die Infektionszahlen wieder nach oben gehen, ist an einen Schulalltag im Normalzustand noch nicht zu denken. Die Auflagen und Hygieneregeln für die Schulöffnung sind sehr streng und Solomon und die Lehrer, die sich nach dem Kontaktverbot wieder regelmäßig treffen konnten, haben sich gut vorbereitet. Neben dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, wurden zwei mobile Händewasch-Stationen aufgebaut und ausreichend Flächen- und Handdesinfektionsmittel besorgt.

Vielen Schulen in unserer Nachbarschaft erging es nicht so gut, weil sie keine Unterstützung hatten und keine Schulgebühren einnehmen konnten. Der Lockdown hat in Nairobi dazu geführt, dass viele privat geführte Schulen dauerhaft schließen mussten. Um so dankbarer sind unsere Lovely Ones, die Lehrer und Solomon, dass wir sie durch unsere finanzielle Unterstützung relativ schadlos durch den Lockdown begleiten konnten und auch weiterhin können. Vielen herzlichen Dank an alle freudigen Spenderinnen und Spender, die unsere Lovely Ones so treu unterstützen.

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Lovely Ones Corona Sommer Update

Liebe Freunde und Unterstützer der Lovely Ones,

hier kommen einige Neuigkeiten aus Kayole, Nairobi, von unseren Lovely Ones. Genau wie alle Schulen des Landes bleibt auch unsere Schule nach wie vor geschlossen. Die Regierung stellt eine Schulöffnung frühestens für den 4. Januar nächsten Jahres in Aussicht. Das heißt, dass viele Kinder und Jugendliche in ganz Kenia, genau wie auch unsere Lovely Ones, keinen Zugang zu Bildung haben. Auch unser „Food Programm“ mit den regelmäßigen Mahlzeiten musste ausgesetzt werden.

Unsere Lehrer und Solomon, der Direktor versuchen weiterhin über die sozialen Medien mit den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler in Kontakt zu bleiben und ihren Nöten bestmöglich zu begegnen. So wohnt nun eine Familie in unserem Schulgebäude, die aufgrund mangelnder Einkünfte von ihrem Vermieter vor die Tür gesetzt wurde. Das ansonsten leerstehende Schulhaus kann somit wenigstens in diesem Sinne gut genutzt werden. Viele Familien haben im Moment durch den Verlust von Arbeitsmöglichkeiten absolut existenzielle Sorgen. Einige Familien ziehen daher aus der Stadt zurück in ihre Heimatdörfer „upcountry“. Eine große Schule in der Nachbarschaft, die auf regelmäßige Schulgebühren angewiesen ist, musste schließen und Schulmaterial und Schulmöbel versteigern, um ausstehende Mietausgaben begleichen zu können.

Unsere Lehrer und Solomon sind überglücklich, dass sie, als eine der wenigen in Kayole weiterhin ein Gehalt von uns beziehen und sich auch um die Miete für das Schulgebäude keine Sorgen machen müssen.

Dies ist nur dank Deiner anhaltenden Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft möglich und dafür möchte ich mich nochmals ganz herzlich bedanken.

Euer thomas/tschu

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